Donnerstag, 28. Mai 2015

Treffen der Partner in Kiel 27.03.2014

Im März 2014 wurde von SLO ein Partnertreffen in Kiel organisiert, zu dem ich eingeladen wurde.

Ich lebe in Süd-Deutschland, eine wunderbare warme Gegend. Nord-Deutschland verbinde ich mit kühlem Wetter, viel Wind, Labskaus und Bohnen mit Speck. Was das Essen betrifft bin ich bestimmt nicht voreingenommen, Ich probiere fast alles! Die regionale Küche hat es mir angetan, und so bin ich gespannt gewesen was mich hier erwartete. Und ich war wirklich überrascht. An einem Abend besuchten wir ein mongolisches Restaurant. Das war nicht nur für mich eine Überraschung. Wir konnten an einem riesigen Buffet unser Essen selbst auswählen,Das Fleisch, oder der Fisch wurde von mehreren Köchen vor unseren Augen frisch zubereitet.
Der Teller wurde abgegeben und bestückt mit dem"Smiley" wartete man dann bis der Smiley zu blinken anfing. Nun war das Essen fertig. Diesen Teller habe ich mir zusammengestellt mit Leckereien
die mir bekannt waren.


Wie wäre es mit Känguru?




Oder doch lieber Krokodil?

Die Speisen waren so exotisch, ich frage mich nur wo hat das Restaurant seine Krokodile her, oder die Kängurus? Ich muss es zugeben, diese "Delikatessen" habe ich nicht probiert. Trotzdem die Zubereitung, der Geschmack die Frische und die ungeheuer grosse Auswahl haben mich begeistert. Der Norden hat wohl auch seine Reize!

Rezepte kann ich hier nicht anbieten, Nachkochen werde ich weder Känguru noch Krokodil!

Samstag, 21. September 2013

EU - Projekt mobile50+ - Türkei

Sehr gespannt war ich auf die Küche in der Türkei. Natürlich gibt es bei uns auch türkische Lebensmittelgeschäfte, sogar eine kleine Markthalle in der viele ausländische Mitbürger ihre Spezialitäten anbieten. Döner Kebab kenne ich, aber sonst habe ich mich mit der türkischen Küche noch nicht befasst.

Foto von Marlit Pfefferle
Foto von Marlit Pfefferle


 Die mir fremden Gewürze

der Tee, es gibt vieles zu entdecken.

Foto von Marlit Pfefferle
KÖFTE - türkische Frikadelle. 
serviert wurde diese Spezialität mit Pommes, oder 
Foto von Marlit Pfefferle

gebratener Aubergine, als Beilage ein Tomatensalat mit sehr viel Zwiebel.






Foto von Marlit Pfefferle
KEBAB - in verschiedener Zubereitung, ob Vegetarisch nur mit Gemüse, oder in Verbindung mit Fleisch. Hier sind bei den Zutaten keine Grenzen gesetzt. Diese Vase wurde mir in einem kleinen Restaurant geschenkt, als ich mich für das Rezept des darin zubereiteten Kebab interessierte. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich dies jemals nachkochen werde.

MEZE - sind Vorspeisen, entweder kalt oder warm. Hierzu gehören verschiedene Cremes, aus Joghurt gewürzt mit etwas Zitrone,Dill,Gurke,Zwiebel und auch ganz scharf serviert mit Pepperoni. HUMUS -  eine Paste aus Kichererbsen, und Tahin.Tahin sind feingemahlene Sesamkörner.

Foto von Marlit Pfefferle
LAVAS - ein Brot welches frisch gebacken aus einer einzigen riesigen Teigblase besteht.Man zupft sich kleine Stücke davon ab, und tunkt diese in in die gewürzte Joghurtsauce.



Foto von Marlit Pfefferle
Foto von Marlit Pfefferle
                                  Nicht zu vergessen Fisch, ob fritiert oder gebacken, und oft dann auch hierzu die Joghurtsauce.



Foto von Marlit Pfefferle
Für die Nachspeisen und Süssigkeiten ist dieses Land berühmt. Viele kalorienreiche Leckereien, herrlich anzusehen, und noch besser beim Probieren. Hier ein kleines Beispiel des Angebotes in einem Basar fotografiert.



Und was wird getrunken? Cay - Tee in allen Farben, aber vorwiegend schwarz. Kahve - Türkischer Kaffee, aus dem Kaffeesatz wird dann die Zukunft gelesen.  - Ayran - ein Joghurt Getränk, gemischt mit Wasser. Und Raki - das türkische Nationalgetränk. Ein Anisschnaps der mit Wasser verdünnt wird, oder auch nicht.

Freitag, 21. Juni 2013

EU-Projekt mobile50+

Über den Inhalt dieses sehr interessanten EU-Projektes, durchgeführt von SLO, Senioren-Lernen-Online als Koordinator, kann hier  nachgelesen werden. Als Teilnehmerin durfte ich nach Vilnius,Litauen mitreisen. Wiedereinmal war es eine sehr interessante Erfahrung Land und Leute kennen zu lernen, ebenso interessierte mich natürlich die Küche. Welche Spezialitäten gibt es dort? Und so habe ich Gerichte kennen gelernt die mir völlig fremd waren, konnte aber auch Gemeinsamkeiten entdecken. Die Speisen waren allesamt sehr kalorienreich.Vieles wurde frittiert und  mit Sahne oder Sauerrahm verfeinert.Die Portionen waren mehr als üppig für 1 Person oft zu viel.
Einige Rezepte von denen ich glaube sie auch nachzukochen habe ich aufgeschrieben.

Natürlich gab es auch Dinge mit denen ich mich nicht so anfreunden konnte, z.B. das frittierte Schwarzbrot, oder die frittierten Schweinsohren in dünne Scheibchen  geschnitten. Irritiert hat mich auch dieser fette Speck, bei uns heisst er "Spickspeck". Er wurde als Snack zum Bier gegessen. KVAT, ein Bier das aus Brot Hefe und Wasser gewonnen wird. Frisch gebraut schmeckt es süsslich, das habe ich probiert, die nächste Stufe, also vergoren habe ich dann lieber nicht getestet.

Viel Spass beim Kochen wünsche ich meinen Lesern.

Freitag, 7. Juni 2013

BULVINAI BLYNAI - Kartoffelpuffer mit Rahm


Foto von Marlit Pfefferle

BULVINAI BLYNAI- Kartoffelpuffer mit Rahm, dazu dann etwas geräucherten Lachs.

Das ist Gericht was mir sehr gut geschmeckt hat, aber hier in Deutschland esse ich das auch gerne. Das Rezept für die Kartoffelpuffer kann man überall nachlesen, insofern gibt es hier keine Niederschrift. 


CEPELINAI - Kartoffelklösse mit Hackfleisch gefüllt


                            Vielen Dank an Kristina Martinaviciute 
Foto von Marlit Pfefferle
      von ihr habe ich dieses Original Rezept aus Litauen.

 CEPELININAI- sind mit Hackfleisch gefüllte Kartoffelklösse, und zwar nach Art der Thüringer Klösse. 2/3 rohe Kartoffeln und 1/3 gekochte Kartoffeln. Auch grüne Klösse genannt, allerdings sind diese meist mit gerösteten Weissbrotwürfeln gefüllt. Über diese Cepelinai kommt dann eine Sosse aus saurer Sahne. Und die Portionen, einfach riesig!




Zutaten:2/3 rohe Kartoffeln,1/3 gekochte Kartoffeln,1 kl. Zwiebel, Salz, Pfeffer,
Füllung: Hackfleisch,Salz,Pfeffer,1 kl.Zwiebel,1 hartgekochtes Ei.
Soße:    200 gr. Schinken gewürfelt,1 kl.Zwiebel, 1 Becher sre.Sahne, Milch Salz,Pfeffer.

Kartoffeln in Wasser raspeln, damit sie nicht braun werden. Dann gut ausdrücken, und mit den geraspelten gekochten Kartoffeln mischen, würzen. Das Hackfleisch mit der Zwiebel anbraten, etwas abkühlen lassen.Würzen. Kartoffelmischung zu Klössen formen und mit dem Hackfleisch füllen.In die Mitte das gekochte Ei. Die gefüllten Klösse in Salzwasser leicht kochen lassen bis sie nach oben kommen.
Für die Soße wird der Schinken und die Zwiebel angebraten und kalt gestellt. Der Becher sre.Sahne wird mit etwas Milch gut gemischt, und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Am besten wird der Kloß in einem Suppenteller serviert, die Soße darüber gegossen, der gebratene Schinken seitlich hübsch daneben gelegt, und alles mit etwas Petersilie garniert.

Hierzu wünsche ich einen guten Appetit!



SALTIBARSCIAI - kalte rote Beete Suppe mit warmen Kartoffeln.

Sehr gut gefallen und sehr gut geschmeckt hat mir die kalte rote Beete Suppe mit warmen Kartoffeln. Ich kenne diese Art von Suppe unter dem Namen "Borschtsch", in Litauen heißt sie SALTIBARSCIAI.

Foto von Marlit Pfefferle


Zutaten:Rote Beete Suppe mit warmen Kartoffeln
3 Stück rote Beete waschen,kochen,schälen und grob Raspeln
frische Gurken
2 hartgekochte Eier,
1 Becher saure Sahne
1 Becher Kefir oder Sauermilch
Dill,Salz,Pfeffer.
Zubereitung: Kefir oder Sauermilch mit der sauren Sahne verrühren, dann hartgekochtes Ei  sehr klein schneiden einrühren.Rote Beete sehr klein geschnitten, und einen Teil davon pürieren zugeben, Gurke klein geschnitten ebenfalls zugeben würzen und mit Dill bestreuen. Hierzu werden warme Kartoffeln serviert.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Eine Prise Advent aus Omas Küche

Hier stelle ich mein erstes öffentliches eBook vor. Ich habe aus meiner Sammlung Weihnachtsplätzchen und weihnachtliche Kuchenspezialitäten einige Lieblingsplätzchen meiner Enkelkinder gebacken, fotografiert und die Rezepte niedergeschrieben. Nicht dass ich das zum ersten Mal mache, nein, aber zum ersten Mal in einem eBook.
 
Hier geht es zum eBook: Eine Prise Advent aus Omas Küche.

Wer das eBook gerne auf dem Tablet lesen möchte, kann es
hier herunterladen.

Dienstag, 18. September 2012

Wie trenne ich das Eigelb vom Eiweiß?

Eine ganz interessante Möglichkeit zum Trennen von Eiweiß und Eigelb.Mit meinen Enkelkindern habe ich dies ausprobiert,wir hatten viel Spaß!


Und hat alles funktioniert?

Montag, 16. April 2012

Ostern

Foto von Barbara Leisner




Dieses Rezept wurde mir von Barbara Leisner zur Verfügung gestellt. Oft wird anstelle der Hasenform auch ein kleines Lämmchen in einer Form gebacken.





Rezept:
40 gr Butter oder Margarine
40 gr.Speisestärke
40 gr.Zucker
40 gr.Mehl
40 gr. Haselnüsse oder Mandeln
1 kl.Prise Salz
1 Teel. Vanillinzucker
1 gehäufter Teel. Backpulver
1 Ei,
etwas Rum
Zubereitung:Zutaten der Reihe nach zu einem Rührteig verarbeiten. Hasenform einfetten,mit Mehl bestäuben,den Teig hineinfüllen und im vorgeheizten Backofen auf dem Boden backen. Aus der Form lösen und mit Puderzucker überstäuben, oder mit einer Glasur überziehen.
Elektroherd: 180°-200°C, 60-70 Minuten.
Gasherd: Stufe 2-3, 60-70 Minuten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Freitag, 16. September 2011

Pflaumenmus

Foto von Marlit Pfefferle

Wenn die ersten Pflaumen auf den Markt kommen ist der Herbst nicht mehr weit und dann denke ich an die Zubereitung einer wunderbaren Marmelade, dem Pflaumenmus.Im Hessischen heißt dies auch "Ladversch"auch "Ladverge",es gibt verschiedene Schreibweisen, über die Wikipedia ebenfalls berichtet.Die Marmelade wird aus den späten Zwetschgen gekocht, sie sollen möglichst wenig Wasser besitzen und klein sein, auch das ist ein Zeichen für wenig Feuchtigkeit in der Frucht.Diese Feuchtigkeit wird rausgekocht, was natürlich nicht so lange dauert wenn die Frucht an sich schon wenig Wasser besitzt.Der Duft dieser Marmelade wird erziehlt durch die Zugabe von traditionellen Weihnachtsgewürzen,wie Anis,Zimt,Nelken. Im Originalrezept wird Sternanis verwendet, Zimtstangen und ganze Nelken. Ich möchte nicht auf ausgekochtem abgebrochenen Sternanisstückchen rumkauen müssen oder halben Zimtstangen, sodass ich meine Marmelade mit Anissamen( oder gemahlenem Anis) und gutem Zimtpulver sowie geriebenen Nelken koche. Diese Marmelade benutze ich auch als Belag für die Linzertorte, ein ebenfalls ganz traditioneller Kuchen.

Und hier mein Rezept:

Zutaten: 5 Pfund Pflaumen,1 Pfund Zucker.
Gewürze:Anis,Zimt,Nelken

Zubereitung: Die Pflaumen werden an der Spitze kreuzweise aufgeschnitten,und entkernt. Pflaumen mit der Schale nach unten in den Topf legen.(Das ist ganz wichtig, beim langen Kochen brennen sie nicht an)Schichtweise Pflaumen übereinander stapeln,Lücke auf Lücke nach der 3.Lage etwa mit dem Zucker und den Gewürzen beginnen. Ich bevorzuge etwas mehr Zimt und Anis, mit den Nelken bin ich sehr sparsam.Über Nacht muss das ganze mit geschlossenem Deckel ziehen.Tags darauf beginnt das Kochen, aber erst schnuppere ich an diesem herrlichen Aroma. Die Kochzeit beträgt ( nicht erschrecken) ca 3 Stunden!Die ersten 2 Std. wird nicht gerührt, Kochen bei offenem Deckel, dann in der letzten Stunde mit einem Schneebesen die fast eingekochte Masse verrühren. Je länger gekocht wird, desto dunkler wird die Marmelade. Das muss sein, denn dadurch wird die Marmelade fest. Von 5 Pfund Pflaumen erhalte ich 3 Gläser Marmelade!

Viel Freude beim Kochen dieser wunderbar schmeckenden Marmelade.

Montag, 6. Juni 2011

Karelian Pasty

Von Frau  Päivi Kuutti-Uusitaio aus Sammaljioki erhielt ich das traditionelle Rezept der
"Karelian Pasty" 
"Karjalan Piirakka"
Foto von Marlit Pfefferle

Anlässlich unseres Workshops ALFA besuchten wir in Sammaljioki ein Zentrum für ältere Menschen.Auf dem liebevoll gestalteten Buffet mit finnischen Spezialitäten begeisterterte mich diese traditionelle finnische Spezialität. Päivi schickte mir dieses Rezept. Dieses Foto habe ich in Finnland gemacht, selbst gebacken kann ich noch nichts vorweisen, aber demnächst......Und hier das Rezept:

Zutaten: 500 gr.Mehl, (halb Roggen-halb Weizen) 1/2 TL Salz, 150-200 ml Wasser,1-2TL neutral schmeckendes Öl.

Füllung: 150 gr. Reis ( hier werde ich einen Arborio nehmen) 300 ml Wasser, 650 ml Milch ,1-2 Eier

Zum Bestreichen: Milch und Butter

Zuerst soll die Füllung zubereitet werden: Reis in kochendes Wasser geben , bis das Wasser aufgesaugt ist, dann Milch hinzufügen. Diese Mischung einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.Gut Umrühren. ( Ich werde diesen Reisbrei einen Tag vorher kochen, dann ist er gut ausgekühlt).

Teig: Mehl + Salz mischen Öl zugeben Wasser zugeben, gut durchkneten und den Teig in Klarsichtfolie ruhen lassen. Teig zu 15 - 20 gleichmässige Kugeln formen,rund ausrollen zu einem Durchmesser von 10 - 15 cm. Um den Teig vor dem Austrocknen zu schützen mit Klarsichtfolie abdecken.

Fertigstellen: In den abgekühlten Reisbrei die Eidotter einrühren, etwas salzen. Auf die runden Teigplatten in die Mitte etwas Reisbrei geben, und die Ränder zusammenklappen. Auf Backpapier legen und bei 220 °C ,5 - 8 Minuten backen.
Zwischenzeitlich: 150 ml Milch und 1 Stück Butter in einem Topf erhitzen. Die noch heißen ,gebackenen Pastys in diese Milch-Butter Mischung eintauchen, auf eine Platte legen, zum Abkühlen mit einem Tuch abdecken.

Zum Anrichten: Hartgekochte Eier werden mit Butter vermischt und  separat angerichtet , diese Mischung wird als "Belag" auf die Pastys gestrichen. Hierzu werden ,je nach Geschmack Shrimps,Gravlachs oder auch nur die Eibutter gegessen.

So ,und nun wünsche ich Euch ein gutes Gelingen, und bin selbst auf mein Ergebnis gespannt.

Nochmals herzlichen Dank an Päivi Kuutti-Uusitalo

Donnerstag, 24. März 2011

Frankfurter "grüne Soße"

Eine hessische Spezialität. Angeblich soll sie Goethes Leibgericht gewesen sein . Ein Hesse oder eine Hessin spricht von der "griee Soss" dann weiss jeder was das ist.
Wie bei jedem Rezept gibt es natürlich sehr viele Varianten. Es ist fast eine Glaubensfrage wie die grüne Soße aussehen muss. Ich kenne eine Version wo die Soße gar nicht die Farbe grün hat, hier wird als Basis  Mayonnaise ,Schmand oder  sre.Sahne genommen, die vielen Kräuter klein geschnitten und dann untergerührt.
Foto von Marlit Pfefferle
Ich möchte heute mein Rezept beschreiben. Meine Mutter war eine "Hessin", sie kochte auch sehr gerne, hat mir viele sehr gute Rezepte hinterlassen, die ich dann in meiner eigenen Küche etwas modernisiert habe, das heisst "leichter und  fettfreier ".

Die grüne Sosse ist eine kalt gerührte Sosse.Sie wird vorwiegend mit neuen gekochten Kartoffeln, ( Pellkartoffeln) gegessen, als Beilage passt gut sowohl gedünsteter Fisch, gekochtes Fleisch , oder auch kalter Braten.
Das wichtigste sind natürlich die frischen Kräuter, es müssen 7 Kräuter sein : Petersilie, Schnittlauch, 50 gr.Kresse,Kerbel,Sauerrampfer wenig Borratsch, und wenig Pimpinelle( die Pimpinelle lasse ich oft weg).Von den Kräutern jeweils 1 Bund, und 2 Bund Kerbel (ganz wichtig!)Die weiteren Zutaten:
1 hartgekochtes Ei , 2 TL. Senf,2 kl. Essiggurken ,neutrales Öl (z.B.Distel- oder Sonnenblumenöl), Salz und Pfeffer.

Kräuter nach dem Waschen tropfnass in den Mixer geben,etwas Öl hinzu, und den Mixer arbeiten lassen! Nach und nach die Kräuter zugeben, dann das Ei, den Senf, die Essiggurken klein geschnitten ebenfalls hinzu, und mit Salz und Pfeffer würzen.Die Sosse soll sähmig sein, aber nicht flüssig. Abgefüllt in ein Schraubglas hällt sie sich im Kühlschrank über einige Tage frisch.

Zum Abschluss möchte ich noch auf eine Kuriosität hinweisen:

Für diese grüne Sosse gibt es seit 2007 in Frankfurt am Main sogar ein Denkmal.

Ich wünsche einen guten Appetitt !

Sonntag, 12. Dezember 2010

Waldpilzsuppe

Matti aus Finnland schickte mir dieses Rezept einer köstlichen Waldpilzsuppe :
Zutaten: ca 750 gr. gemischte Waldpilze,(in den Wintermonaten können auch getrocknete Pilze verwendet werden).
1 Zwiebel ,3 EL Butter 3 EL Weizenmehl , etwas Pfeffer und Salz
1 EL Kerbel (kann auch getrocknet sein ) 1 dl. süsse Sahne.
ca 1 Liter Gemüsebrühe oder Pilzbrühe zum Aufgiessen.
Zubereitung:Pilze und Zwiebel in kleine Stücke schneiden , in der Butter auf grosser Hitze anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Mehl auf die Pilze geben und mit der Gemüse-oder Pilzbrühe ( aus dem Glas ) aufgiessen. Nun wird alles ca 15 - 20 Minuten gekocht. Anschliessend mit dem Mixer kurz durchquirlen, es dürfen gerne noch Pilzstückchen in der Suppe verbleiben. Mit Salz und Pfeffer würzen , und zum Schluss die Sahne einrühren .

Danke Matti, ein tolles Rezept, das ich bereits nachgekocht habe.

Sonntag, 28. November 2010

Weihnachtsplätzchen aus Finnland

Herzlichen Dank an Meire aus Finnland die mir das Rezept für diese traditionellen finischen Weihnachtsplätzchen sowie die dazugehörigen Bilder geschickt hat.
Foto von Meire aus Finnland
Foto von Meire aus Finnland


Foto von Meire aus Finnland
Foto von Meire Finnland


Rezept für finnische Weihnachtsplätzchen:

Zutaten:
2 dl. Sirup (er sollte dunkelbraun sein),500 gr. Mehl
2 dl.Zucker, 1 Prise Gewürznelke ,gemahlen, 2 Eier, Zimt gemahlen nach Geschmack, 250 gr. Butter, 2Tl Ingwer gemahlen,
2 dl. Backpulver

Sirup, Zucker und Gewürze werden erhitzt. In die warme Masse wird die Butter eingerührt. Nach dem Abkühlen werden die Eier hinzugefügt, und das mit Backpulver vermischte Mehl .Nun muss der Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen. Mit der Teigrolle wird der Teig ca 4 mm dünn ausgerollt mit verschiedenen Formen ausgestochen, und so hübsch verziert wie es Meire uns auf ihren Bildern vorgemacht. hat.





Donnerstag, 25. November 2010

Die ersten Weihnachtsplätzchen

heute habe ich die ersten Plätzchen gebacken, und hier ist das Rezept:
Foto von Marlit Pfefferle
Marillenringe :
500 gr. Mehl,
250 gr. Butter
150 gr. Zucker
2 Messerspitzen Backpulver
2 Eier
1 Beutelchen Vanillezucker
Aprikosenmarmelade
Puderzucker.
Zubereitung: Eier, Zucker Butter werden schaumig geschlagen und mit runden Ausstechformen ausstechen. Die gleiche Anzahl und Grösse mit einem kleinen Loch in der Mitte. Frisch gebacken aus dem Ofen mit Marmelade bestreichen.Die andere Hälfte mit Puderzucker bestäuben, und aufsetzen. Viel Spass beim Backen.

Mittwoch, 24. November 2010

Rumänien

           Als Vorspeise eine Krautsuppe
Rezept: Weißkraut und rote Paprika  sehr fein schneiden oder hobeln. In Öl mit Zwiebel und Knoblauch andünsten mit Gemüsebrühe aufgiessen und leise köcheln lassen, Abschmecken mit Pfeffer und Salz. Anschliessend mit saurer Sahne servieren, Rezept unten.   

Dann ,eine sehr leckere Polenta mit saurer Sahne und einem frischen Käse, eine Art Feta Käse, allerdings nicht gesalzen und aus Kuhmilch. Das Rezept für die Polenta dürfte wohl bekannt sein,für die saure Sahne, die eine angenehme Konsistenz hatte benutze ich Creme fraiche, verdünnt mit etwas saurer Sahne.
Foto von Marlit Pfefferle

Foto von Marlit Pfefferle
Eine sehr ungewöhnliche Zusammenstellung war eine knusprig gebackene Forelle mit gekochtem Weisskraut.Es wird überhaupt sehr viel Kraut gegessen.Rezept gedünstetes Weisskraut: Kraut einschl roter Paprika klein schneiden, in Öl andünsten (ähnlich wie bei der Suppe) mit Zwiebel und Knoblauch, dann Deckel auf den Topf und fertig dünsten.
Über die Forelle darf die saure Sahne Soße nicht fehlen.

Wer dann noch nicht satt ist , hat vielleicht Lust auf eine Apfeltasche ?


Foto von Marlit Pfefferle



Karottenauflauf aus Finnland


PORKKANALAATIKKO

Rentiergulasch
Dieser Auflauf ist eine finnische Spezialität, und wird traditionell an Weihnachten zubereitet.Auch ich koche gerne diesen wunderbar leicht schmeckenden Auflauf, allerdings essen wir ihn so gerne dass ich ihn öfters zubereite. Da der Name "Porkkanalaatikko" für uns so schwierig zum Aussprechen ist, nennen wir ihn: den finnischen Auflauf mit dem unaussprechlichen Namen. In Finnland wird dazu ein Rentiergulasch gegessen.
Und hier das Rezept für 4 Personen:
ca 1 Pfund Karotten
ca 200 gr. Reis ( Basmatireis)
1 Becher sre. Sahne ,oder Schmand
2 Eier
Semmelbrösel
Salz,Pfeffer,Muskat,Butter
Wasser,Milch

Zubereitung:
Karotten klein schneiden in halb Milch, halb Wasser weich kochen.
Reis in Wasser separat garen.Weich gekochte Karotten pürieren,dann mit dem Reis vermischen ,sre.Sahne oder Schmand mit den Eiern verrühren , und leicht unter die Karotten-Reis-Mischung heben.Mit den Gewürzen gut abschmecken. Alles in eine Auflaufform füllen, mit Semmelbrösel bestreuen, und Butterflöckchen auflegen.
Im vorgewärmten Backofen auf ca 180°C ca 1 Std. stocken lassen.



Finnland





Samstag, 23. Oktober 2010

Die Idee zu diesem Blog...

Bereits 2 mal durfte ich mit SLO ,Senioren-lernen-Online zu Projektmeetings ins Ausland fahren. Als Hobbyköchin interessiere ich mich natürlich sehr für landesübliche Rezepte , und möchte diese dann auch gerne niederschreiben um sie zu Hause auszuprobieren.Und so entstand die Idee zu diesem Blog!

Sämtlich Speisen habe ich selbst nachgekocht und selbst fotografiert. Ebenso sind die von mir erstellten Videos mit eigenen Fotos bestückt.

Vielleicht haben Sie auch Lust ein Rezept auszuprobieren.
Viel Spass beim Lesen


Listen!